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Hafturlaub 

Strafgefangene, TBS-Häftlinge und Jugendliche haben mehrere Möglichkeiten, die Einrichtung, in der sie untergebracht sind, vorübergehend zu verlassen. Dieser Aufenthalt außerhalb der Anstalt wird auch als "Urlaub" bezeichnet. Die Beurlaubung ist ein wesentlicher Bestandteil eines Resozialisierungsprozesses. Die Möglichkeiten der Beurlaubung variieren je nach den besonderen Umständen der betreffenden Person und der Art ihres Aufenthalts in der Einrichtung.

Was ist regelmäßiger Urlaub?

Den Gefangenen kann unter bestimmten Voraussetzungen regelmäßig Urlaub gewährt werden. Dieser Urlaub kann z. B. für Familienbesuche, die Teilnahme an wichtigen Ereignissen oder für eine medizinische Behandlung außerhalb der Anstalt gewährt werden. Der reguläre Urlaub ist streng geregelt und wird in der Regel nur gewährt, wenn er keine Gefahr für die öffentliche Ordnung oder Sicherheit darstellt.

Was ist ein Strafvollzugsprogramm (PP)?

Ein Strafvollzugsprogramm bietet Insassen die Möglichkeit, in der letzten Phase ihrer Haft an ihrer Resozialisierung außerhalb der Anstalt zu arbeiten. Dieses Programm kann Aktivitäten wie Arbeit, Bildung oder die Teilnahme an sozialen Projekten umfassen. Während des Programms bleibt der Gefangene größtenteils außerhalb der Anstalt, wird aber beaufsichtigt und kontrolliert.

Phasenmodell im TBS

TBS-Häftlinge können im Rahmen eines Phasenmodells schrittweise mehr Freiheiten erlangen, einschließlich der Möglichkeit, die Einrichtung vorübergehend zu verlassen. Dieses Modell soll einen reibungslosen Übergang von einer sicheren Umgebung zum normalen Leben gewährleisten. In den ersten Phasen ist der Freigang sehr begrenzt und wird streng kontrolliert, doch mit fortschreitender Behandlung können die Freiheiten erweitert werden.

Jugendurlaub

Für junge Menschen in geschlossenen Jugendeinrichtungen besteht die Möglichkeit eines überwachten Urlaubs. Dies bedeutet, dass der Jugendliche die Einrichtung unter Aufsicht verlassen kann, um Aktivitäten zu unternehmen, die zu seiner Entwicklung beitragen, wie z. B. die Teilnahme an einer Ausbildung oder der Besuch der Familie. Der Zweck des betreuten Urlaubs ist es, den Jugendlichen in seinem Resozialisierungsprozess zu unterstützen.

Kann ich Einspruch und Widerspruch einlegen? Gegen die Ablehnung des Urlaubs?

Inhaftierte, TBS-Häftlinge und Jugendliche haben somit die Möglichkeit, gegen die Ablehnung ihres Urlaubsantrags Einspruch zu erheben und Widerspruch einzulegen. Diese Verfahren bieten ihnen die Möglichkeit, die Ablehnung zu überprüfen und möglicherweise zu korrigieren, was ein wichtiges Rechtsmittel im Haftrecht ist. Es ist ratsam, einen Rechtsanwalt zu konsultieren. Die Rechtsanwälte von Kötter, L'Homme & Plasman Advocaten können Sie dabei unterstützen.

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Haben Sie noch Fragen oder möchten Sie sofort rechtliche Hilfe in Anspruch nehmen? Dann wenden Sie sich bitte an unser Büro. Sie können uns eine E-Mail schicken an info@klpadvocaten.nl oder rufen Sie uns während der Bürozeiten unter 020-6731548 an. In dringenden Fällen, z. B. bei einer bevorstehenden Verhaftung, können Sie uns über unsere Notrufnummer 06-24428734 erreichen.

Sonstiges Fachwissen

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Kötter L'Homme Plasman Rechtsanwälte

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Nachrichten

November 24, 2025
Tijdens zittingsdag 6 in de strafzaak tegen ‘Walid’ hebben mr. Simcha Plas en mr. Jordi L’Homme betoogd dat Nederland geen rechtsmacht heeft over de tenlastegelegde mensensmokkel. Volgens de verdediging zijn de feiten volledig in Afrika gepleegd en ontbreekt een concreet aanknopingspunt met Nederland. Ook zou de identiteit van de verdachte niet vaststaan en schiet het bewijs tekort: getuigenverklaringen verschillen sterk en zouden beïnvloed kunnen zijn door sociale media.
November 19, 2025
Op NOS verscheen een artikel over een strafzaak waarin mr. Simcha Plas en mr. Jordi L’Homme bijstand verlenen aan een cliënt die wordt verdacht van grootschalige mensensmokkel. Het Openbaar Ministerie eist twintig jaar gevangenisstraf tegen een 42-jarige Eritreeër die volgens justitie leiding gaf aan een gewelddadige smokkelorganisatie. De verdachte ontkent betrokkenheid en zijn advocaten voeren aan dat Nederland geen rechtsmacht heeft.
November 7, 2025
In de rechtbank Rotterdam is 11 jaar cel en tbs geëist tegen twee Vlaardingse pleegouders die worden verdacht van extreem geweld tegen vier pleegkinderen. Het zwaarst getroffen meisje, nu 11 jaar, liep blijvend hersenletsel op en kan nooit meer zelfstandig leven. De officier van justitie spreekt van een zaak die “uniek is in haar gruwelijkheid”. De uitspraak volgt later.

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